Rhesi: Zwei Drittel für naturnahen Hochwasserschutz

Die Plattform Lebendiger Alpenrhein hat eine Umfrage in Auftrag gegeben, bei der die Bevölkerung aller betroffenen Gemeinden nach ihrer Meinung zum Hochwasserprojekt „Rhesi“ befragt wurde.

Ausschnitt aus der Umfrage - mehr Ergebnisse

Ausschnitt aus der Umfrage – mehr Ergebnisse

Das Ergebnis: 68% sprechen sich für eine naturnahe Revitalisierung des Rheins aus, auch wenn die Konflikte beim Grundwasser und bei der Landwirtschaft durchaus bekannt sind. Die Zustimmung ist in allen politischen Lagern sehr hoch und unabhängig von der direkten Betroffenheit. Die Umsetzung der naturnahen Variante solle zudem rasch erfolgen.

Alle Presseunterlagen können hier heruntergeladen werden.

Alpenrhein - Aufweitung an Frutzmündunge

So könnte die naturnahe Aufweitung an der Frutzmündung aussehen (Fotomontage: Peter Rey, Hydra-Institute)

Wir finden das sehr erfreulich – auch aus unserer Sicht ist „Rhesi“ eine Jahrhundertchance, ein Großprojekt, bei dem die Interessen von Hochwasserschutz, Ökologie und Naherholung sehr gut unter einen Hut gebracht werden könnten. Und es zeigt sich, dass die Bevölkerung schon viel weiter ist, als die Politik ihr zutraut.

3 Gedanken zu „Rhesi: Zwei Drittel für naturnahen Hochwasserschutz

  1. Wäre wirklich wunderbar, wenn dieses Projekt verwirklicht werden würde! Es scheint mir, dass inzwischen wieder sehr viele Menschen einen neuen Zugang zur Natur finden, nachdem lange Zeit die Natur überwiegend als eine Art Steinbruch für div. Konsumansprüche von Menschen gesehen wurde. Da scheint sich doch allmählich eine sehr erfreuliche Umkehr in Richtung mehr Natur wahrnehmbarer zu machen. Das weckt in mir Hoffnung auf künftig stärkere Priorität bei Naturschutz- u. Renaturierungsprojekten.

  2. Pingback: Rhesi: Zwei Drittel für naturnahen Hochwasserschutz | Naturschutzanwaltschaft Vorarlberg | Plattform Auwald

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