Schesatobel

schesa-1schesa-3Der größte Murbruchkessel Mitteleuropas, das Schesatobel, hat ein beachtliches Gefahrenpotential. Die oberen Ränder wandern immer noch laufend weiter nach hinten – hier kann man sich im Vorarlberg Atlas die Entwicklung auf Luftbildern der letzten Jahrzehnte ansehen.

schesa-4Deshalb ist geplant, die Einhänge nach und nach „rückzuböschen“, das heißt, flachere Böschungen herzustellen, die dann standfest bleiben sollen.
Hier gibt es natürlich ganz schwerwiegende Sicherheitsinteressen. Und doch: Mit dem     Abtrag geht auch ein einzigartiger, dynamischer Landschaftsteil verloren, der einen ganz eigenen ästhetischen Reiz hat.

Schesatobel vom früheren Ilmkopf - Klicken für größeres Panorama

Schesatobel vom früheren Ilmkopf – Klicken für größeres Panorama

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Das Panorama vom früheren Ilmkopf, der bereits abgetragen wurde, zeigt klar den Unterschied zwischen den „wilden“ und den „gezähmten“ Einhängen. Links hinten im Bild sieht man den ehemaligen Gaschierakopf, der als Pilotprojekt bereits abgebaut wurde.
Der merkwürdige Strich im Vordergrund ist übrigens ein Opfer des Panoramafotos, von dem an der Bildkante nur noch einzelne Körperteile übrig geblieben sind.

 

Natur pur? Nicht ganz …

Bregenzerachschlucht

An einigen Stellen und mit dem richtigen Blickwinkel kann man an der Bregenzerach noch den Eindruck unberührter Natur bekommen. Allerdings muss man die Perspektive sorgfältig wählen – schließlich waren wir nicht auf einem Naturtrip, sondern auf der Baustelle des Radweges durch die obere Bregenzerachschlucht.

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Gedanken zum Hochwasserschutz

Immer wieder geben wir Stellungnahmen zu verschiedenen Hochwasserschutzprojekten ab. Die Naturschutzanwaltschaft akzeptiert das Interesse an der Sicherheit vor Hochwasser – aber nicht zu jedem Preis. Immer wieder zieht dabei die Natur den Kürzeren: die stärkere Verbauung der Gewässer resultiert in einer Verschlechterung der Morphologie, Durchgängigkeit des Gewässers, etc.
Manchmal werden diese Beeinträchtigungen durch Ausgleichsmaßnahmen aufgewogen, wie z.B. die Öffnung eines verrohrten Gerinnes.
Oft stellen Privatpersonen, Gemeinden oder das öffenltiche Wassergut dafür Flächen zur Verfügung. Weiterlesen