Vielfalterwoche 2017

Im Juli 2017 (16.-22.7.2017) findet zum dritten Mal die Vorarlberger Vielfalterwoche statt. Mit freiwilligen Helferinnen und Helfern wird eine Woche in Vorarlbergs Natura 2000 Gebieten für den Erhalt und Schutz der Naturschönheiten gearbeitet. Dabei gibt es die einmalige Gelegenheit, die Natura 2000 Gebiete von einer ganz neuen Seite kennen zu lernen, in das Aufgabengebiet von Naturschutz- und Erhaltungsmaßnahmen hineinzuschnuppern und eine erlebnisreiche Woche in einer bunt gemischten Arbeitsgruppe zu erleben.

Sei dabei bei der Pflege und Erhaltung unserer Natur- und Artenvielfalt!

Für weitere Infos und Anmeldung: http://www.vielfalterwoche.at

 

 

Naturvielfalt in der Gemeinde – Biotopexkursionen 2017

Die erfolgreiche Exkursionsreihe geht in die nächste Runde!

Wenn sie die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt der Vorarlberger Biotope kennen lernen wollen, dann begeben Sie sich doch auf eine der 28 Exkursionen mit Expertinnen und Experten des Landes Vorarlberg. Die Exkursionsziele sind vielfältig und reichen vom Besuch des Natura 2000-Gebietes an der Mündung der Bregenzerach in Hard bis ins Montafon mit seinen artenreichen Wiesenlandschaften und beeindruckenden Bergwäldern.

Die Einladung richtet sich an alle Interessierten, die die Vielfalt der Natur in Vorarlberg und deren besondere Naturschätze näher kennenlernen möchten! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos.

Hier gehts zum Programm: Biotopexkursionen Flyer

Alter Rhein – Lustenau

 

 

 

Natura 2000 – Manager*innen gesucht

Die Betreuung der Natura 2000-Gebiete in Vorarlberg soll neu organisiert werden: Das Land wird in fünf Regionen geteilt, die jeweils einen „Manager“ bekommen sollen.

Für drei dieser Regionen werden neue Stellen besetzt, nämlich
• Rheintal
• Bregenzerwald – Kleinwalsertal
• Walgau – Großwalsertal – Arlberg

Wer vielfältige Herausforderungen im Naturschutz sucht, und zur Erhaltung der wertvollsten Gebiete beitragen möchte, sollte sich das näher ansehen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 10. Februar, hier ist die vollständige Aussschreibung.

NaturschutzmanagerIn gesucht

silbertal_klinsDer „Naturschutzverein Verwall – Klostertaler Bergwälder“ sucht einen neuen Naturschutzmanager bzw. Naturschutzmanagerin für die Betreuung  der Schutzgebiete „Verwall“ und „Bergwälder Klostertal“.

AUFGABENBEREICHE:

  • Öffentlichkeitsarbeit und Information
  • Koordination der Umsetzung der Natura 2000 Managementpläne
  • Pflege und naturkundliche Beobachtung der Europaschutzgebiete
  • Initiieren und Begleiten von Forschungsarbeiten und Naturschutzprojekten
  • Betrieb und Weiterentwicklung des Informationszentrums bzw. der Geschäftsstelle
  • Naturschutzberatung und Zusammenarbeit mit Gemeinden und
    Grundeigentümern, Bewirtschaftern und Freizeitnutzern

ANFORDERUNGSPROFIL:

  • Ausgeprägte kommunikative, unternehmerische und pädagogische Fähigkeiten
  • Ausgezeichnete Kenntnisse in Naturschutzbiologie
  • Kontaktfreudigkeit, Konfliktfähigkeit, sicheres Auftreten
  • Ausgeprägtes Interesse für Naturschutzarbeit

Bewerbungen bis spätestens 25. September 2015
an den Naturschutzverein „Verwall – Klostertaler Bergwälder“
Gemeindeamt Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn.
Nähere Auskünfte bei Bürgermeister Martin Netzer, MSc
(Tel. Nr: 05558/8202-0)

Ausführliche Ausschreibung (pdf, 152 kB)

Letzte Woche: EU-Befragung zu Natura 2000

natura2000Nur noch bis zum 24. Juli läuft die EU-weite öffentliche Umfrage zu Natura 2000 – wem die Natur ein Anliegen ist, und wer das bisher noch nicht gemacht hat, sollte sich rasch daran beteiligen!

Der Hintergrund: In der EU gibt es Bestrebungen, die Naturschutzrichtlinien „moderner“ und „unbürokratischer“ zu gestalten, deshalb werden sie derzeit einem „Fitness-Check“ unterzogen. Viele Naturschutzorganisationen befürchten, dass die Richtlinien aufgeweicht werden sollen und fordern ihre Mitglieder auf, sich in die Diskussion einzubringen. Mehr Information dazu zB hier (PK österreichischer Umweltorganisationen), beim WWF oder dem Umweltdachverband.
Dort sind jeweils auch Links zur Seite naturealert.eu, wo man mit einem Klick eine naturschutzfreundliche Antwort abschicken kann. Wer mehr Zeit und Wissen hat, kann die Fragen hier im Detail beantworten. Weiterlesen

Vogelanprall-Workshop

Am 22. April 2015 lud die Naturschutzanwaltschaft die Naturschutzbeauftragten der vier Bezirke, die Fachberater der inatura, die Tierrettung und das Ökologieinstitut zu einem Vogelanprall-Workshop zur Firma MGT Mayer Glastechnik ein.Glasscheiben Workshop bei MGT Mayer Glastechnik, FeldkirchWalter Mayer und Matthias Wiedemann zeigten uns verschiedene Glastypen (VSG, ESG, Sonnenschutzglas, Floatglas), welche im Freien aufgestellt wurden. Dadurch konnte das Reflexionsverhalten und die Transparenz der Scheiben gut beobachtet werden.

Verschiedene Außenreflexionsgrade

Verschiedene Außenreflexionsgrade

Matthias Wiedemann und Walter Mayer von MGT Mayer Glastechnik zeigten uns die verschiedenen Glasarten.

Matthias Wiedemann und Walter Mayer von MGT Mayer Glastechnik zeigten uns die verschiedenen Glasarten.

Transparenz und Spiegelung sind die Hauptursachen von Vogelanprall an Glasflächen.
Im Vorarlberger Naturschutz setzen wir uns dafür ein, dass bei Projekten, wo Vogelanschlag befürchtet wird (z.B. Neubauten, Wohnanlagen, Liftstationen), im Behördenverfahren entsprechende Schutzmaßnahmen vorgeschrieben werden. Diese können vom hoch wirksamen Vogelschutzglas, über alternative Baumaßnahmen z.B. bei Balkonbrüstungen bis zu einfachen Schutzmaßnahmen wie Beschattungselementen reichen.

Siebdruck

Siebdruck – man sieht, dass der „Durchblick“ durch die Punkte wenig beeinträchtigt wird.

Beim Workshop konnten wir die verschiedenen Glastypen gut vergleichen, die angegebenen Kennwerte wie z.B.Reflexionsgrad außen verstehen lernen und somit ein zusätzliches Wissen zum Werkstoff Glas erlernen. Dies ist für die tägliche Arbeit wichtig und v.a. im Umgang mit Antragstellern, Planern und der Behörde.

Zusätzliche Informationen zum Thema Vogelanprall findet ihr auf unserer Homepage unter der Rubrik „Dokumente“. Dort stellen wir eine Zusammenfassung zum Thema bereit sowie einige Positiv- und Negativbeispiele aus Vorarlberg.

Naturschutzanwalt-StellvertreterIn gesucht

Verhandlung bei Regen

Abwechslung und frische Luft wird garantiert – schönes Wetter nicht

Nachdem es die stellvertrende Naturschutzanwältin wieder in den sonnigeren Süden zieht, muss hier die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger beginnen.

Nach Möglichkeit sollte die Stelle ab dem ersten Juni wieder besetzt sein. Es handelt sich dabei um eine Vollzeitstelle, eine Aufteilung auf zwei Teilzeitstellen wäre prinzipiell möglich.

Der oder die Neue sollte natürlich Interesse am Naturschutz haben, möglichst Fachwissen, Ortskenntnisse und Kenntnis des Verwaltungssystems mitbringen, sich gut ausdrücken können, gerne mit Leuten umgehen und die üblichen Office-Programme beherrschen. Erfahrung mit GIS wäre ebenfalls von Vorteil, außerdem natürlich Belastbarkeit, Flexibilität, Lernbereitschaft und Geländegängigkeit. Sehr hilfreich ist auch eine Portion Humor, da in so einem Job unvermeidlicherweise auch einmal Auseinandersetzungen und Rückschläge vorkommen.

Wer sich das alles zutraut, soll sich bitte bei der Naturschutzanwaltschaft bewerben! Näheres steht hier in der Stellenausschreibung (pdf, 153 kB).

NaturschutzbeauftragteR für die BH Bludenz gesucht

Archivbild - geländegängig und wetterfestzzu sein, ist jednfalls von Vorteil

Archivbild  – geländegängig und wetterfest zu sein, kann nie schaden

Der Naturschutzbeauftragte der BH Bludenz soll Verstärkung erhalten (war auch  Zeit – Anmerkung der Redaktion).
Das Land hat nun einen Halbtagsjob für eine zweite Person ausgeschrieben. Hier kann man sich die Anzeige ansehen und bei Bedarf auch gleich bewerben. Die Aufgaben sind vor allem Sachverständigentätigkeit, aber auch Beratung, Management von Schutzgebieten und Kontrollen. Gesucht wird eine Person mit Ausbildung in Biologie und Ökologie, nach Möglichkeit mit einschlägiger Berufserfahrung und Ortskenntnis.

Noch mehr Fahrradrouting

Passend zur Urlaubszeit habe ich mir noch mehrere Möglichkeiten zur online-Planung von Fahrradrouten angesehen, die alle auf der Basis von OpenStreetMap funktionieren. Im Wiki von OSM gibt es eine ganze Liste von Anwendungen für Radfahrer, und eine Übersicht über Routingdienste.

ors-meschach

OpenRoutingService – Meschach

Ich habe einige interessante Angebote gefunden, aber perfekt ist keines – so kann kein einziges die Höhenunterschiede bei der Berechnung der Fahrzeit berücksichtigen. Die Schätzungen liegen weit auseinander, zum Beispiel bei meiner Teststrecke Götzis Bahnhof – Meschach zwischen 13 und 53 Minuten (wobei bergauf die 53 wohl realistischer sind …)

Sehr unterschiedlich ist die Auswahl der vorgeschlagenen Wege – viele Varianten gehen ziemlich waghalsig über kleine Fußwege, wie die Screenshots zeigen. Das liegt teilweise sicher an der Karte selber, gerade die Weg-Eigenschaften sind da sehr uneinheitlich eingetragen. (Das könnte übrigens ein schönes Urlaubsprojekt sein, da zur Verbesserung beizutragen.)

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